Block anfragen

Hydraulische Steuerblöcke und Ventilblöcke nach Kundenanforderung

Hydraulik-Steuerblöcke nach deinem Schaltplan.

Erst siehst du jede Bohrung — als 3D-Modell, mit Kanalführung, Kreuzbohrungen und Anschlusslage. Dann wird gebohrt.

Auslegung starten

Drei Eckdaten, drei Fragen. Ohne Adresse, ohne Telefonnummer.

CAD-Ansicht eines Steuerblocks von FPS Hydraulik mit durchsichtigem Blockkörper, eingebauten Cartridge-Ventilen und sichtbarer Kanalführung
Derselbe Block, Körper auf durchsichtig geschaltet: Einbauventile, Kanäle und Anschlüsse liegen offen.
je nach Werkstoff
210–420 bar
bearbeitet, wenn nötig
6 Flächen
geprüft vor dem Versand
100 %
bis zur ersten Einschätzung
24 h
Eigene Konstruktion
Bohrbild, Kanalführung und Kollisionsprüfung im Haus
Sun-Kavitäten
Einbauventile weltweit lagernd, kein Sonderteil
Modell vor der Fertigung
STEP und Bohrbild, bevor bestellt wird
Mo–Do 08:00–17:00 · Fr 08:00–13:00

02 Der Ist-Zustand

Woran ein Steuerblock scheitert

Ein Steuerblock scheitert selten am Fräsen. Er scheitert an zu engen Kanälen, an Verschraubungen, an die im eingebauten Zustand niemand herankommt, an Bohrbildern, die niemand hinterfragt hat, und an fehlender Dokumentation. Alles vier sind Konstruktionsfehler und alle vier fallen erst auf, wenn der Block schon in der Maschine sitzt.

Tipp an, was du kennst. Es reist bis zur Anfrage mit.

03 Auslegung

Was aus deinen Eckdaten folgt

Aus Betriebsdruck, Volumenstrom und der Anzahl der Funktionen ergibt sich dreierlei: die Kanalnennweite, der Werkstoff und die Zahl der bearbeiteten Flächen. Alle drei rechnest du hier in zehn Sekunden aus — nach denselben Regeln, nach denen wir konstruieren, und mit offengelegter Formel.

Zwei Regler, ein Zähler, drei Fragen. Was du nicht weißt, lässt du offen.

250 bar

Der Druck, den der Block dauerhaft sieht — nicht der Prüfdruck.

60 l/min

Was durch den Hauptkanal muss.

6 im Block

Jedes Ventil, jede Drossel, jedes Rückschlagventil zählt einzeln.

01 Bauform Wie sitzt der Block in der Anlage?

Die Bauform entscheidet, ob ein Monolith entsteht oder eine Reihe. Das ändert Preis, Bauraum und Wartbarkeit.

02 Umgebung Wo arbeitet der Block?

Die Umgebung schlägt den Druck: Wer im Seewasser fährt, bekommt Edelstahl, auch wenn Aluminium den Druck hielte.

03 Stückzahl Wie viele baugleiche Blöcke?

Konstruktion und CNC-Programm fallen einmal an. Ab dem zweiten Block bleibt nur noch die Maschinenzeit.

Noch offen

    Trotzdem anfragen — den Rest klären wir

    Alles von oben reist mit. Du tippst es kein zweites Mal.

    Nur der Schaltplan, keine Zahlen?

    Dann schick den Schaltplan. Die Nennweiten rechnen wir daraus selbst.

    Schaltplan schicken

    04 Lieferumfang

    Was mitkommt, ohne dass du danach fragst

    Zu jedem Block gehören Hydraulikschaltplan, STEP-Modell, Bohrbild jeder bearbeiteten Fläche, Anschlussplan, Stückliste mit Bestellnummern und Prüfprotokoll. Ohne Aufpreis und ohne Nachfrage. Das Bohrbild ist der Teil, den sonst niemand herausgibt — und der Teil, den du beim nächsten Umbau brauchst.

    Immer dabei

    Hydraulikschaltplan
    Mit Bauteilkennzeichnung nach DIN ISO 1219.
    3D-Modell als STEP
    Der fertige Block in deiner Baugruppe, bevor er existiert.
    Bohrbild je Fläche
    Alle bearbeiteten Flächen bemaßt, jede Bohrung nummeriert.
    Anschlussplan
    Welcher Anschluss wohin geht — und wo die Verschlussstopfen sitzen.
    Stückliste
    Jedes Einbauventil mit Hersteller und Bestellnummer.
    Prüfprotokoll
    Der Block ist gelaufen, bevor er zu dir geht.

    Auf Wunsch

    DXF für die Fertigung
    Falls du selbst fräsen lassen willst.
    Zweite Sprache
    Doku auf Englisch für Export und Zollabfertigung.

    Das Bohrbild zeigt jede Bohrung nummeriert, mit Durchmesser und Tiefe, Fläche für Fläche. Damit kannst du den Block auch ohne uns instand setzen oder nachbauen lassen. Das ist Absicht.

    Bohrbild eines Steuerblocks: alle sechs Flächen mit nummerierten und farblich unterschiedenen Bohrungen sowie den Kavitätenbezeichnungen CSAB, DKDC, PRDB und CQHA
    Bohrbild aus einer echten Konstruktion: sechs Flächen, jede Bohrung nummeriert, die Kavitäten mit ihrer Sun-Bezeichnung.

    05 Der Schnitt

    Der Aufbau: wie ein Steuerblock innen aussieht

    Der Aufbau eines Hydraulik-Steuerblocks ist von außen nicht zu erkennen — ein Quader mit Gewinden. Die Funktion liegt innen: Kanalführung, Kreuzbohrungen, Verschlussstopfen und die Reihenfolge, in der gebohrt werden muss, damit er überhaupt herstellbar ist. Hier sind drei Zustände derselben Konstruktionsdatei.

    Steuerblock als massiver Aluminiumquader mit Gewindebohrungen und eingefrästen Kavitätenbezeichnungen Derselbe Steuerblock mit durchsichtigem Körper: die eingeschraubten Cartridge-Ventile und ihre Einbautiefe sind sichtbar Kanalnetz eines Steuerblocks ohne Blockkörper: farbig unterschiedene Hauptkanäle für P und A sowie dünne Kreuzbohrungen 1 / 3

    Was auf der Palette ankommt

    Ein Block aus dem Vollen. Die Kavitätenbezeichnungen sind eingefräst — CSAB, CQHA, DKDC —, damit beim Service niemand raten muss, welches Ventil wohin gehört.

    Zieh den Regler durch den Block.

    Regler ziehen — oder Pfeiltasten benutzen

    Ohne JavaScript: Drei Ansichten derselben Konstruktion — der massive Block, der Block mit durchsichtigem Körper und sichtbaren Einbauventilen, und das reine Kanalnetz mit Haupt- und Kreuzbohrungen.

    Kanalnetz eines großen Manifolds mit zwölf Anschlüssen A1 bis A6 und B1 bis B6, farbig unterschieden, ohne Blockkörper

    Und wenn es größer wird

    Zwölf Verbraucheranschlüsse, sechs Doppelfunktionen, ein Bohrungsnetz. Bei dieser Dichte entscheidet die Reihenfolge der Bohrungen darüber, ob der Block gefertigt werden kann — oder ob das Werkzeug irgendwann nicht mehr hinkommt.

    06 Einbauventile

    Was eine Kavität ist — und was sie nicht ist

    Eine Kavität ist die gestufte Aufnahmebohrung im Block, in die ein Einbauventil geschraubt wird: Gewinde, Durchmesserstufen, Dichtsitze, genormt. Sie hat nichts mit Kavitation zu tun — das sind implodierende Dampfblasen und ein Auslegungsfehler. Ein Buchstabe Unterschied, zwei völlig verschiedene Dinge.

    Erst das Wort, dann die Sache

    Zwei Wörter, ein Buchstabe Unterschied, nichts miteinander zu tun. Die Kavität ist ein Loch, das man absichtlich bohrt. Die Kavitation ist ein Schaden, den man vermeiden will.

    Kavität

    ein Loch, das man absichtlich bohrt

    Die gestufte Aufnahmebohrung im Block, in die ein Einbauventil geschraubt wird. Genormt, mit Gewinde, Dichtsitzen und definierten Durchmessern je Stufe.

    Kavitation

    ein Schaden, den man vermeiden will

    Dampfblasen, die im Öl entstehen, wenn der Druck lokal unter den Dampfdruck fällt, und beim Zusammenfallen Material aus der Oberfläche schlagen. Ein Auslegungsfehler, meist auf der Saugseite.

    Die Kavität

    Eine Kavität ist die gestufte Bohrung, die ein Einbauventil aufnimmt. Sie hat ein Gewinde, mehrere Durchmesserstufen und Dichtsitze, und sie ist genormt: Ein Ventil, das für eine bestimmte Kavität gebaut ist, passt in jede Bohrung dieser Norm — unabhängig davon, wer den Block gefräst hat.

    Warum wir so bauen

    • Das Ventil sitzt im Block, nicht daneben

      Kein Zwischenstück, keine Verschraubung, keine zusätzliche Leckagestelle. Der Ölweg führt direkt von der Bohrung ins Ventil.

    • Tauschbar, ohne den Block anzufassen

      Ein defektes Einbauventil wird herausgeschraubt und ersetzt. Der Block bleibt in der Maschine, die Verrohrung bleibt dran.

    • Nicht an einen Lieferanten gebunden

      Für genormte Kavitäten gibt es Ventile von mehreren Anbietern weltweit. Wenn in fünf Jahren ein Ventil getauscht werden muss, ist das eine Bestellung und kein Projekt.

    • Die Bezeichnung steht im Metall

      Wir fräsen sie neben die Bohrung. Beim Service muss niemand im Bohrbild nachsehen, welches Ventil dorthin gehört — es steht daneben.

    Was bei uns im Block steht

    • PBHB
    • CSAB
    • CQHA
    • DKDC
    • PRDB
    • T-11A
    • T-17A

    Diese Zeichenfolgen sind in unsere Blöcke eingefräst — beim Praxisfall weiter unten ist PBHB auf dem Foto zu sehen. Sie sagen beim Service, welches Einbauventil dorthin gehört, ohne dass jemand das Bohrbild heraussuchen muss.

    Und wo die Sache aufhört

    Wir bauen überwiegend nach dem Sun-Hydraulics-Kavitätenstandard, weil er verbreitet und die Ventile dazu weltweit lagernd sind. Das ist eine Konstruktionsentscheidung, keine Vertretung: FPS ist kein autorisierter Distributor von Sun Hydraulics. Wenn dein Haus einen anderen Standard fährt — Bosch Rexroth, Bucher, HYDAC, Atos — bauen wir danach.

    07 Zusammenarbeit

    Vom Schaltplan zum fertigen Block

    Nach deiner Anfrage meldet sich innerhalb von 24 Stunden werktags jemand mit einer ersten Einschätzung. Danach folgen Funktionsplan und Ventilauswahl, Bohrbild mit Kollisionsprüfung, deine Freigabe am 3D-Modell, die CNC-Fertigung bei unseren Partnern und zum Schluss Bestückung und Prüflauf bei uns im Haus.

    1. Schick, was du hast

      Antwort in 24 Stunden

      Schaltplan, Skizze — oder auch nur die Bewegungen, die die Maschine machen soll. Wir sagen dir, ob wir der Richtige sind, und wenn nicht, wer es ist.

      Du lieferst: Schaltplan, Skizze oder Funktionsbeschreibung.

    2. Funktionsplan und Ventilauswahl

      2 bis 4 Tage

      Wir wählen die Einbauventile, legen Kavitäten und Nennweiten fest und schicken dir den Schaltplan so zurück, wie wir ihn verstanden haben. Missverständnisse sterben hier — nicht in der Fertigung.

      Du prüfst, ob wir dich richtig verstanden haben.

    3. Bohrbild und Kollisionsprüfung

      3 bis 8 Tage

      Jede Bohrung wird gesetzt, jede Kreuzbohrung geprüft, jede Verschraubung auf Zugänglichkeit kontrolliert. Am Ende steht ein Modell, das sich auch fertigen lässt.

      Du bekommst STEP und Bohrbild, bevor irgendetwas bestellt wird.

    4. Deine Freigabe

      du gibst den Takt vor

      Erst wenn du das Modell in deiner Baugruppe hattest, geht es weiter. Bis dahin kostet eine Änderung nichts außer einer Mail.

      Du setzt den Block in deine Konstruktion und prüfst auf Kollision.

    5. CNC-Fertigung

      bei unseren Partnern

      Gefräst wird bei Betrieben, die nichts anderes machen als Bohrbilder in Blockmaterial. Wir kennen sie seit Jahren. Das sagen wir offen, statt eine Fräshalle zu behaupten, die wir nicht haben.

      Du musst nichts tun. Die Terminverfolgung ist unsere Aufgabe.

    6. Bestückung und Prüflauf

      zurück im Haus

      Ventile einbauen, Block auf den Prüfplatz, Funktion und Dichtheit prüfen. Erst dann geht er zu dir — mit dem Protokoll und der vollständigen Dokumentation.

      Du baust ein und weißt, dass er gelaufen ist.

    08 Werkstoffe

    Welcher Werkstoff welchen Druck trägt

    Aluminium trägt 210 bar Betriebsdruck, Sphäroguss 350, Stahl und Edelstahl 420. Wichtig ist, welcher Druck gemeint ist: Betriebsdruck ist der dauerhaft zulässige, Prüfdruck der einmalige Nachweis, Berstdruck der Versagenspunkt. Wer nur eine Zahl nennt, sagt nicht, welche — und genau daran gehen die Angaben im Markt auseinander.

    Welcher Werkstoff welchen Druck trägt
    WerkstoffBetriebsdruckPrüfdruckBerstdruckWofür
    Aluminium EN AW-6082 · 6061-T651 210 bar 420 bar 840 bar Leicht, gut zerspanbar, der Standardfall. Eloxiert auch für draußen.
    Sphäroguss EN-GJS-450-10 350 bar 700 bar 1.400 bar Wenn Aluminium beim Druck nicht mehr reicht und Stahl zu schwer wird.
    Stahl S355 · C45 420 bar — — Hohe Drücke, große Blöcke, harte Druckwechsel.
    Edelstahl 1.4404 · 316L 420 bar — — Seewasser, Lebensmittel, Chemie. Teurer in Material und Zerspanung.

    Betriebs-, Prüf- und Berstdruck für Aluminium und Sphäroguss nach Sun Hydraulics. Für Stahl und Edelstahl gilt der Marktstandard von 420 bar — dort haben wir keine Herstellerangabe verlinkt, also steht dort auch kein Prüfdruck. Wenn du anderswo „Stahl 2.000 bar" liest: Das ist ein Berstdruck, kein Betriebsdruck. Beides in dieselbe Spalte zu schreiben, macht aus einer Tabelle eine Falle.

    Kavitäten

    Sun Hydraulics

    • T-11A
    • T-17A
    • CSAB
    • CQHA
    • DKDC
    • PRDB

    Wonach gearbeitet wird

    ISO 4401
    Anschlussbilder für Wegeventile — NG6 (CETOP 03), NG10 (CETOP 05), NG16 (CETOP 07)
    DIN ISO 1219
    Schaltzeichen und Schaltpläne
    DIN EN ISO 4413
    Sicherheitstechnische Anforderungen an Fluidtechnik

    09 Aus der Halle

    Ein Block, den es so nicht zu kaufen gab

    Für einen Zylinder sollte der Druck auf der Kolbenseite herunter — ein passendes Druckminderventil gab es dafür nicht von der Stange. Entstanden ist eine Serie von fünf Blöcken aus Sphäroguss, 250 bar Betriebsdruck, 145 Liter pro Minute, jeder auf dem Prüfstand voreingestellt auf 186 bar.

    Fünf fertige Druckminderblöcke aus Sphäroguss nebeneinander auf der Werkbank in der Halle von FPS Hydraulik in Holdorf, mit eingeschraubten Sun-Cartridgeventilen und Verschlussstopfen
    Die Serie auf der Werkbank in Holdorf. Fünf baugleiche Blöcke, alle geprüft und voreingestellt.
    Aufgabe
    Druck auf der Kolbenseite eines Zylinders reduzieren
    Betriebsdruck
    250 bar
    Volumenstrom
    145 l/min
    Funktion
    Druckminderventil mit Umgehungsrückschlagventil
    Einbauventil
    Sun-Cartridge, Bezeichnung PBHB
    Werkstoff
    Sphäroguss GGG-40, verzinkt
    Anschlüsse
    G1½ ein und aus
    Einlassbohrung
    45 mm
    Voreinstellung
    186 bar auf dem Prüfstand
    Stückzahl
    Serie von 5

    Die Ausgangslage

    Für die Aufgabe gab es kein passendes Druckminderventil von der Stange. Der Druck auf der Kolbenseite musste herunter, ohne dass der Rücklauf gedrosselt wird — also Druckminderventil plus Umgehungsrückschlagventil, und beides sollte direkt am Zylinder sitzen.

    Was wir gebaut haben

    Eigene Blockkonstruktion mit den passenden Sun-Cartridges statt einer Baugruppe aus Einzelventilen und Verschraubungen. Der Werkstoff ist Sphäroguss GGG-40, verzinkt gegen Rost — bei 250 bar reicht das, Stahl wäre schwerer und teurer gewesen.

    Warum die Bohrung größer ist als nötig

    Der Rechner weiter oben käme bei 145 Litern pro Minute auf eine 25er Bohrung — das sind knapp 5 Meter pro Sekunde, der übliche Wert für die Druckseite. Gebaut wurde großzügiger: G1½ am Ein- und Ausgang, 45 Millimeter an den Einlässen. Damit liegt die Strömungsgeschwindigkeit bei rund 1,5 Metern pro Sekunde statt bei fünf, also etwa der dreifache Querschnitt. Der Rechner nennt das Minimum, nicht das Optimum.

    Die Prüfung

    Jeder der fünf Blöcke lief über den Prüfstand und wurde dort auf 186 bar voreingestellt. Der Kunde bekommt sie eingestellt, nicht einstellbar — das ist der Unterschied, der beim Einbau eine Stunde spart.

    Das Ergebnis

    Einbaufertig zur direkten Montage am Hydraulikzylinder. Fünf baugleiche Stück: Konstruktion und Programm fielen einmal an, ab dem zweiten Block blieb die Maschinenzeit.

    Konstruktionsplatz bei FPS Hydraulik in Holdorf mit zwei Bildschirmen: links ein Hydraulikschaltplan im CAD, rechts ein 3D-Modell, daneben Laptop, Messschieber und Karopapier
    Der Konstruktionsplatz in Holdorf: links der Schaltplan, rechts das 3D-Modell — daraus entsteht das Bohrbild. Auf dem Schirm hier gerade ein Aggregat, nicht dieser Block.
    Dieselben fünf Steuerblöcke von oben: große Anschlussgewinde, eingefräste Anschlussnummern 1 und 3, seitlich die Einstellschrauben der Druckminderventile mit Kontermutter
    Von oben: die Anschlüsse 1 und 3 sind in den Block eingefräst, die Einstellschraube sitzt seitlich.
    Nahaufnahme eines Steuerblocks mit der eingefrästen Kavitätenbezeichnung PBHB neben dem eingeschraubten Sun-Cartridgeventil und dessen Einstellschraube
    PBHB steht eingefräst im Metall — damit beim Service niemand raten muss, welches Ventil dorthin gehört.

    Die Zahlen aus diesem Fall kannst du oben selbst einsetzen — zum Blockcheck

    10 Load Sensing

    Load-Sensing-Steuerblöcke nach deiner Anwendung

    Bei Load Sensing meldet eine Steuerleitung den höchsten Lastdruck an die Pumpe, die daraufhin nur so viel fördert, wie gebraucht wird. Wir setzen solche Schaltungen in eigenen Blöcken um — sektionale Fertigventilblöcke im Stil eines PVG 32 bauen wir nicht selbst.

    Bei Load Sensing meldet eine dünne Steuerleitung den höchsten Lastdruck aller Verbraucher zurück an die Pumpe. Die Pumpe fördert daraufhin nur so viel Druck und Volumenstrom, wie tatsächlich gebraucht wird, statt gegen ein Druckbegrenzungsventil zu arbeiten. Was sonst als Wärme im Tank landet, entsteht erst gar nicht.

    Was wir machen — und was nicht

    Machen wir

    Load-Sensing-Schaltungen in eigenen Blöcken: LS-Meldeleitung, Wechselventilkette, Druckwaagen und Prioritätsfunktionen, ausgelegt auf deine Verbraucher.

    Machen wir nicht

    Sektionale Fertigventilblöcke im Stil eines PVG 32 bauen wir nicht selbst. Wenn dein Fall damit gelöst ist, kauf ihn — er ist schneller da und günstiger. Wir sagen dir das auch.

    Was wir für eine erste Auslegung brauchen

    • Hydraulikschaltplan oder eine Liste der Bewegungen, die die Maschine machen soll
    • Pumpentyp und ob bereits ein LS-System vorhanden ist
    • maximaler Betriebsdruck
    • Volumenstrom je Verbraucher
    • welche Bewegungen gleichzeitig laufen müssen und welche Vorrang haben
    • Betätigungsart der Ventile — hydraulisch, elektrisch, proportional
    • Einbauraum und Anschlusslage

    Kein fertiger Schaltplan vorhanden? Eine Liste der Maschinenbewegungen reicht für die erste Einschätzung. Den Rest zeichnen wir.

    Wo Load Sensing nicht die Antwort ist

    Kein Hersteller schreibt das gern auf. Wir schon, weil es beim Auslegen den Unterschied macht:

    • Bei mehreren Verbrauchern gleichzeitig wird es eng

      Reicht der Pumpenstrom nicht für alle, sinkt der Druck am zuletzt zugeschalteten Verbraucher zuerst. Je mehr Funktionen an einem Block hängen, desto größer die Abschläge am Ende der Kette.

    • Die Meldeleitung ist empfindlich

      Sie führt kaum Volumen, aber sie entscheidet alles. Eine gequetschte oder verschmutzte LS-Leitung äußert sich als Regelschwingen — und wird bei der Fehlersuche zuletzt verdächtigt.

    • Mehr Bauteile, mehr Geld

      Druckwaagen, Wechselventile und die Meldeleitungen kosten. Bei einer Maschine mit zwei Funktionen und kurzer Einschaltdauer rechnet sich das selten.

    Load Sensing ist kein Gütesiegel, sondern eine Abwägung. Wenn deine Anlage die meiste Zeit einen Verbraucher fährt, ist eine Konstantpumpe mit ordentlicher Auslegung oft die ruhigere Lösung.

    11 Nachbau

    Einen vorhandenen Block nachbauen

    Wenn der Hersteller nicht mehr liefert und keine Unterlagen mehr da sind, messen wir den vorhandenen Block auf, rekonstruieren daraus die Funktion und konstruieren ihn mit heute lieferbaren Ventilen neu. Das Anschlussbild bleibt, damit er ohne Änderung an der Maschine passt. Stahl und Aluminium ja, Guss nicht.

    Wann das der richtige Weg ist

    • Der Hersteller gibt es nicht mehr, oder er liefert das Teil nicht mehr.
    • Der Block ist beschädigt, und ein Ersatz ist nirgends zu bekommen.
    • Es gibt keine Unterlagen mehr — kein Bohrbild, keine Stückliste, niemand weiß, was drin ist.
    • Der Originalpreis steht in keinem Verhältnis mehr zum Rest der Maschine.

    Wie das abläuft

    1. 01

      Aufmessen

      Der vorhandene Block kommt zu uns oder wird vor Ort vermessen: Außenmaße, Anschlussbilder, Gewinde, Kavitäten und die Lage jeder Bohrung.

    2. 02

      Funktion rekonstruieren

      Aus den Bohrungen und den eingebauten Ventilen leiten wir ab, was der Block eigentlich tut. Am Ende steht ein Schaltplan, den es vorher nicht gab.

    3. 03

      Neu konstruieren

      Mit heute lieferbaren Einbauventilen statt abgekündigter. Das Anschlussbild bleibt, damit der Block ohne Änderung an der Maschine passt.

    4. 04

      Fertigen lassen und prüfen

      Gefräst wird bei den Partnerbetrieben, bestückt und geprüft wird bei uns. Diesmal mit Bohrbild und Stückliste — damit sich das Problem nicht wiederholt.

    Der Nebeneffekt Der Nebeneffekt ist der eigentliche Gewinn: Nach dem Nachbau existiert die Dokumentation, die vorher fehlte. Beim nächsten Mal fängt niemand wieder bei null an.

    12 Ehrlich gesagt

    Steuerblock einstellen oder Steuerblock bauen lassen

    Wer nach „Steuerblock einstellen" sucht, hat meist einen vorhandenen Block vor sich, an dem etwas nicht stimmt: Druck zu niedrig, eine Funktion zu langsam, ein Ventil schaltet nicht. Das ist eine Einstell- oder Reparaturfrage, keine Konstruktionsfrage — und dafür brauchst du uns nicht.

    Steuerblock einstellen oder Steuerblock bauen lassen
    Vorhandener BlockNeuer Block nach Anforderung
    Symptom Druck oder Geschwindigkeit stimmen nicht Die Funktion gibt es im Block gar nicht
    Erster Schritt Druckbegrenzung und Drossel nachstellen Schaltplan oder Funktionsliste schicken
    Kostet eine Stunde und einen Innensechskant Konstruktion, Fertigung, Bestückung
    Dauert einen Nachmittag Wochen
    Brauchst du uns? meistens nicht dafür sind wir da

    Wenn dein Fall in der linken Spalte steht, stell nach. Findest du die Einstellschraube nicht oder fehlt dir das Bohrbild zum vorhandenen Block — ruf trotzdem an. Dafür stellen wir keine Rechnung.

    13 Warum wir

    Was du bei uns anders bekommst — und wann du woanders besser aufgehoben bist

    Wir bauen nicht nur nach Zeichnung, wir konstruieren mit: Auffälligkeiten im Schaltplan melden wir vor der Fertigung, nicht danach. STEP und Bohrbild kommen vor deiner Freigabe. Dafür fräsen wir nicht selbst und haben keinen Standardblock im Regal.

    Wir konstruieren mit
    Fällt uns im Schaltplan etwas auf, sagen wir es vor dem Fräsen.
    Modell vor der Fertigung
    STEP und Bohrbild kommen zur Freigabe, nicht zur Lieferung.
    Sun-Kavitäten
    Einbauventile weltweit lagernd, nicht an einen Lieferanten gebunden.
    Ein Ansprechpartner
    Vom Schaltplan bis zum Prüfprotokoll derselbe Name.
    Bohrbild gehört dir
    Jede Bohrung nummeriert, damit du auch ohne uns weiterkommst.
    Keine Mindestmenge
    Ein Block ist ein Auftrag.
    • Bosch Rexroth
    • Parker
    • Bucher Hydraulics
    • Danfoss
    • Atos
    • HYDAC
    • Argo-Hytos
    • Eaton

    Wo wir nicht der Richtige sind

    Wir fräsen nicht selbst
    Gefräst wird bei ausgewählten Partnern, die nichts anderes machen als Bohrbilder in Blockmaterial. Wir konstruieren, bestücken und prüfen. Wer eine eigene Fräshalle sehen will, ist bei uns falsch.
    Kein Katalog im Regal
    Wenn dein Fall mit einem fertigen Block von Bosch Rexroth, Bucher oder HYDAC gelöst ist, kauf den. Er ist schneller da und günstiger — und wir sagen dir das auch.
    Keine Linie für Massenfertigung
    Einzelstücke, Kleinserien und wiederkehrende Jahresmengen bauen wir. Erst bei Mengen, für die man eine eigene Fertigungslinie einrichtet, ist ein Systempartner günstiger.

    14 Kosten

    Was einen Steuerblock teuer macht

    Bei den meisten Steuerblöcken kosten die Einbauventile mehr als das Stück Metall. Danach kommen die Anzahl der Kavitäten, die Zahl der bearbeiteten Flächen, der Werkstoff und die Stückzahl. Wer den Preis drücken will, fängt bei der Funktionsliste an — nicht bei der Blockgröße.

    Warum hier keine Preisliste steht

    Weil jeder Block anders ist und eine erfundene Spanne schlimmer wäre als keine. Was wir stattdessen offenlegen: woraus sich der Preis zusammensetzt — in der Reihenfolge, in der es zählt.

    In dieser Reihenfolge

    1. 01 Die Ventile, nicht der Block Bei den meisten Blöcken kosten die Einbauventile mehr als das Stück Metall. Wer sparen will, fängt bei der Funktionsliste an — nicht bei der Blockgröße.
    2. 02 Anzahl der Kavitäten Jede Einbauventilbohrung ist eine eigene Bearbeitung mit Sonderwerkzeug. Der zweitgrößte Posten.
    3. 03 Anzahl bearbeiteter Flächen Jede Aufspannung kostet Rüstzeit. Ein Block mit vier Flächen ist deutlich günstiger als einer mit sechs.
    4. 04 Werkstoff Stahl braucht rund die doppelte Zerspanungszeit von Aluminium, Edelstahl noch mehr.
    5. 05 Rohteilgröße Der Block wird aus dem Vollen gefräst. Was wegkommt, wurde vorher bezahlt.
    6. 06 Stückzahl Konstruktion und CNC-Programm fallen einmal an. Ab dem zweiten Block bleibt die Maschinenzeit.

    Die Größenordnung für deinen Fall nennen wir dir im ersten Gespräch — nach fünf Minuten am Telefon, nicht nach einem Fragebogen. Und wenn sich ein Block bei dir nicht rechnet, sagen wir auch das.

    15 Ansprechpartner

    Mit wem du redest

    Beim Block redest du zuerst mit der Konstruktion, nicht mit dem Vertrieb. Wer dein Bohrbild zeichnet, sitzt im selben Haus wie der, der den Block später bestückt und prüft — und wie der, der dir das Angebot schreibt.

    • Andree Diersen, Vertrieb, technische Beratung, Projektierung bei FPS Hydraulik GmbH

      Andree Diersen

      Vertrieb, technische Beratung, Projektierung

      Nimmt deinen Schaltplan an und rechnet ihn durch.

      Unterschreibt dein Prüfprotokoll

    • Michael Cefel, Konstruktion bei FPS Hydraulik GmbH

      Michael Cefel

      Konstruktion

      Zeichnet dein Bohrbild und prüft es auf Kollision.

    • Thomas Schmidt, Fertigung bei FPS Hydraulik GmbH

      Thomas Schmidt

      Fertigung

      Bestückt den Block und fährt ihn auf dem Prüfplatz.

      Unterschreibt dein Prüfprotokoll

    • Alexander Eicholz, Operations bei FPS Hydraulik GmbH

      Alexander Eicholz

      Operations

      Hält Termin und Versand zusammen.

    FPS steht für Fluid Power Solutions. Kurze Wege sind kein Versprechen, sondern eine Frage der Entfernung zwischen Konstruktionsrechner und Prüfplatz — bei uns sind das ein paar Schritte.

    16 Häufige Fragen

    Was Konstrukteure uns zu Blöcken fragen

    • Wie funktioniert ein Hydraulik-Steuerblock?

      Kurz gefasst: Er ersetzt Schläuche und Verschraubungen durch Bohrungen in einem Stück Metall. Die Ventile sitzen direkt darin.

      Ausführlich

      Was sonst über Rohre und Schläuche zwischen den Ventilen verbunden wäre, läuft im Steuerblock durch gebohrte Kanäle. Die Ventile werden als Cartridges direkt in den Block geschraubt oder als Wegeventile auf ein genormtes Anschlussbild gesetzt. Jede eingesparte Verbindungsstelle ist eine Leckagestelle weniger, ein Montageschritt weniger und weniger Druckverlust. Ab etwa drei bis vier Funktionen ist ein Block deshalb meist die ruhigere Lösung als die Verrohrung.

    • Wie ist ein Hydraulik-Steuerblock aufgebaut?

      Kurz gefasst: Ein Quader aus Aluminium, Guss oder Stahl mit Hauptkanälen, Kreuzbohrungen, Kavitäten für die Einbauventile und Verschlussstopfen.

      Ausführlich

      Die Hauptkanäle führen Druck und Rücklauf, die Kavitäten nehmen die Cartridge-Ventile auf. Weil sich zwei Ebenen nicht ohne Weiteres verbinden lassen, kommen Kreuzbohrungen dazu — die werden von außen gebohrt und danach mit Verschlussstopfen wieder dicht gesetzt. Bearbeitet werden je nach Funktionsanzahl drei bis sechs Flächen. Wie das von innen aussieht, zeigt der Abschnitt „Der Aufbau" weiter oben an drei Zuständen derselben Konstruktionsdatei.

    • Welche Unterlagen braucht ihr für einen Steuerblock?

      Kurz gefasst: Ein Schaltplan reicht. Wenn du keinen hast, reicht auch eine Liste der Bewegungen, die die Maschine machen soll.

      Ausführlich

      Hilfreich sind zusätzlich Betriebsdruck, Volumenstrom, der verfügbare Bauraum und die Anschlussart. Hast du schon ein Bohrbild, arbeiten wir damit — dann prüfen wir es und melden, wenn uns etwas auffällt.

    • Wie berechnet man die Kanalnennweite in einem Steuerblock?

      Kurz gefasst: d in mm gleich 4,61 mal Wurzel aus Volumenstrom in l/min geteilt durch Strömungsgeschwindigkeit in m/s.

      Ausführlich

      Das ist die Kontinuitätsgleichung, nicht eine Faustformel: Querschnitt gleich Volumenstrom durch Geschwindigkeit. Üblich sind 4 bis 6 m/s auf der Druckseite, 2 bis 3 m/s im Rücklauf und 0,8 bis 1,2 m/s auf der Saugseite. Beispiel: 60 l/min bei 5 m/s ergeben 15,97 mm — also eine 16er Bohrung.

    • Aluminium oder Stahl — welchen Werkstoff braucht mein Block?

      Kurz gefasst: Aluminium bis 210 bar, Sphäroguss bis 350 bar, Stahl und Edelstahl bis 420 bar.

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      Die Werte sind die Nenndrücke von Sun Hydraulics, dem Kavitätenstandard, mit dem wir bauen. Über den Druck hinaus entscheidet die Umgebung: In Seewasser, in der Lebensmittelverarbeitung oder in der Chemie nimmst du Edelstahl, auch wenn Aluminium den Druck tragen würde.

    • Was kostet ein Steuerblock?

      Kurz gefasst: Bei den meisten Blöcken kosten die Einbauventile mehr als das gefräste Metall.

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      Danach bestimmen die Anzahl der Kavitäten, die Zahl der bearbeiteten Flächen, der Werkstoff, die Rohteilgröße und die Stückzahl den Preis. Eine belastbare Größenordnung nennen wir im ersten Gespräch — pauschale Listenpreise für Sonderblöcke gibt es in diesem Markt aus gutem Grund nicht.

    • Wie lange dauert ein Steuerblock?

      Kurz gefasst: Erste Einschätzung in 24 Stunden, Funktionsplan in 2 bis 4 Tagen, Bohrbild in 3 bis 8 Tagen.

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      Danach hängt es an der Fertigung und an der Beschaffung der Einbauventile. Sobald dein Termin eng ist, sag es früh — dann wählen wir bewusst Ventile, die lieferbar sind, statt der theoretisch besten.

    • Baut ihr auch nach unserem fertigen Bohrbild?

      Kurz gefasst: Ja. Und wir sagen dir, wenn uns darin etwas auffällt.

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      Wir arbeiten nach deiner Vorgabe. Wenn wir beim Durchsehen etwas finden — eine Kreuzbohrung zu nah an der Kavität, eine Nennweite, die bei deinem Volumenstrom eng wird, eine Verschraubung, an die im eingebauten Zustand niemand herankommt — melden wir das vor der Fertigung. Entscheiden tust du.

    • Fräst ihr die Blöcke selbst?

      Kurz gefasst: Nein. Wir konstruieren, bestücken und prüfen. Gefräst wird bei ausgewählten Partnern.

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      Das sind Betriebe, die nichts anderes machen als Bohrbilder in Blockmaterial, und wir arbeiten seit Jahren mit ihnen. Wir sagen das offen, weil es beim ersten Werksbesuch ohnehin auffällt — und weil die Arbeit, die den Block gut macht, ohnehin vor dem Fräsen passiert.

    • Welche Einbauventile verbaut ihr?

      Kurz gefasst: Überwiegend Sun-Hydraulics-Kavitäten, dazu Bosch Rexroth, Bucher, HYDAC und Atos je nach Vorgabe.

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      Der Sun-Standard hat einen praktischen Vorteil: Die Kavitäten sind genormt, und passende Cartridges bekommst du weltweit von mehreren Anbietern. Du bist damit nicht an einen Lieferanten gebunden, wenn in fünf Jahren ein Ventil getauscht werden muss.

    • Bekomme ich ein 3D-Modell vor der Fertigung?

      Kurz gefasst: Ja, als STEP — und zwar vor deiner Freigabe, nicht nach der Lieferung.

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      Dazu kommt das Bohrbild jeder bearbeiteten Fläche mit nummerierten Bohrungen. Damit setzt du den Block in deine Baugruppe und prüfst auf Kollision, bevor irgendetwas bestellt ist. Änderungen kosten in dieser Phase nichts.

    • Was ist der Unterschied zwischen Steuerblock, Ventilblock, Hydraulikblock und Manifold?

      Kurz gefasst: Dasselbe Bauteil, vier Namen. „Steuerblock" und „Ventilblock" sind im Maschinenbau die gebräuchlichen, „Manifold" die internationale Bezeichnung.

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      Alle vier meinen einen Metallblock, in dem gebohrte Kanäle die Verbindungen übernehmen, die sonst Schläuche und Verschraubungen machen würden. „Steuerblock" betont die hydraulische Funktion, „Ventilblock" die eingebauten Ventile, „Manifold" wird meist für größere Blöcke mit vielen Anschlüssen benutzt. „Hydraulikblock" ist der allgemeinste Begriff — und der unschärfste: Wer danach sucht, landet häufiger bei ABS-Blöcken aus dem Kfz-Bereich als in der Industriehydraulik. Gemeint ist am Ende dasselbe: weniger Verbindungsstellen, weniger Leckagestellen, weniger Druckverlust, weniger Bauraum.

    • Ab wie vielen Funktionen lohnt sich ein Block statt Verrohrung?

      Kurz gefasst: Meist ab drei bis vier Funktionen — spätestens, wenn der Bauraum eng oder die Leckagestellen zu viele werden.

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      Jede Verschraubung ist eine mögliche Leckagestelle und ein Montageschritt. Ab etwa vier Ventilen ist ein Block in Summe oft günstiger als die Verrohrung, und er ist immer kompakter. Ab etwa sechzehn Funktionen raten wir umgekehrt zum geteilten System statt zum Monolithen.

    • Prüft ihr jeden Block?

      Kurz gefasst: Ja. Jeder Block wird bestückt, auf den Prüfplatz gelegt und auf Funktion und Dichtheit geprüft, bevor er das Haus verlässt.

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      Für größere Blöcke arbeiten wir mit einem Partner zusammen, der die passende Prüftechnik hat. Das Ergebnis kommt mit dem Block — du baust nichts ein, das nicht vorher gelaufen ist.

    17 Anfrage

    Schick uns den Schaltplan

    Vier Schritte, und die ersten beiden sind reine Klicks — kein Tippen. Erst danach fragen wir, wer du bist und wie wir dich erreichen sollen. Alles, was du oben im Blockcheck eingestellt hast, reist automatisch mit.

    Schritt 1 von 4 Ein Klick

    Wo stehst du gerade?

    Ein Klick, dann geht es weiter.